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Ökotourismus - ich zeig Dir meine Welt! |
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Zwei Welten treffen aufeinander |
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Nicht unterschiedlicher könnte die Weltanschauung vom Regenwald bei Touristen
und Einheimischen sein: Die einen betrachten die ewig wuchernde Wildnis als
einzigartiges Naturerbe und Zeugnis einer atemberaubenden Artenvielfalt, die
anderen kämpfen verzweifelt und wütend mit "nichtsnutzigen" Baumriesen
und verschlungenem Wurzelwerk der Natur. Sie versuchen dieser Wildnis Herr zu
werden und auf kleinen Feldern Nahrung für ihre Familien abzutrotzen. |
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Hier treffen Welten aufeinander, deren Begegnung für beide Seiten neue Horizonte
und neue Chancen eröffnet. |
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Tourismus als Einkommensquelle und Bildungsfaktor |
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Nach einem herben Rückschlag im sich langsam entwickelnden Tourismus am Patuca,
der nach dem verheerenden Hurrikan Mitch 1998 für zwei Jahre ausblieb, besuchen
nun wieder kleine Touristengruppen die Modellfinca und den Patuca-Nationalpark.
Für manchen Bauern ist das eine Chance als Naturführer, Bootsbesatzung, Koch
oder Gastgeber sein spärliches Einkommen ein klein wenig aufzubessern. Neben
Geld bringen die Touristen auch die Begeisterung und einiges Wissen über den
Regenwald mit, das die Einheimischen so nicht kennen. |
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Die Rolle des Gastgebers will gelernt sein... |
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Patuca e.V. gibt interessierten Campesinos konkrete Hilfen, wie sie mit
Touristen umgehen. Vor Ort wurden mit den heimischen Lebensmitteln Gerichte
zusammengestellt, die dem Geschmack und den Ansprüchen eines Europäers oder
Amerikaners besser angepasst sind. Die Einheimischen erhalten Tipps für
Führungen und Verhalten im Wald. Auch erhalten sie Anleitung, wie sie den
Touristen direkt vor Ort eine Baumpatenschaft anbieten können. |
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Noch zu retten.
Land-
kauf und Aufforstung
sind die Mittel für Orte,
wo es zum Glück "erst"
5 vor zwölf ist. |
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