Fabian aus Deutschland  
und Elvin aus Honduras  
beim planen  
zurück zur Homepage
Ökotourismus - ich zeig Dir meine Welt!
Zwei Welten treffen aufeinander
Nicht unterschiedlicher könnte die Weltanschauung vom Regenwald bei Touristen und Einheimischen sein: Die einen betrachten die ewig wuchernde Wildnis als einzigartiges Naturerbe und Zeugnis einer atemberaubenden Artenvielfalt, die anderen kämpfen verzweifelt und wütend mit "nichtsnutzigen" Baumriesen und verschlungenem Wurzelwerk der Natur. Sie versuchen dieser Wildnis Herr zu werden und auf kleinen Feldern Nahrung für ihre Familien abzutrotzen.
Hier treffen Welten aufeinander, deren Begegnung für beide Seiten neue Horizonte und neue Chancen eröffnet.
Tourismus als Einkommensquelle und Bildungsfaktor
Nach einem herben Rückschlag im sich langsam entwickelnden Tourismus am Patuca, der nach dem verheerenden Hurrikan Mitch 1998 für zwei Jahre ausblieb, besuchen nun wieder kleine Touristengruppen die Modellfinca und den Patuca-Nationalpark. Für manchen Bauern ist das eine Chance als Naturführer, Bootsbesatzung, Koch oder Gastgeber sein spärliches Einkommen ein klein wenig aufzubessern. Neben Geld bringen die Touristen auch die Begeisterung und einiges Wissen über den Regenwald mit, das die Einheimischen so nicht kennen.
Die Rolle des Gastgebers will gelernt sein...
Patuca e.V. gibt interessierten Campesinos konkrete Hilfen, wie sie mit Touristen umgehen. Vor Ort wurden mit den heimischen Lebensmitteln Gerichte zusammengestellt, die dem Geschmack und den Ansprüchen eines Europäers oder Amerikaners besser angepasst sind. Die Einheimischen erhalten Tipps für Führungen und Verhalten im Wald. Auch erhalten sie Anleitung, wie sie den Touristen direkt vor Ort eine Baumpatenschaft anbieten können.
nach oben
Noch zu retten. Land-
kauf und Aufforstung
sind die Mittel für Orte,
wo es zum Glück "erst"
5 vor zwölf ist.