Ohne weiträumige  
Naturräume kann der  
Jaguar nicht überleben  
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Regenwald - Hektar um Hektar dem Feuertod entrissen
Landerwerb des Patuca e.V. in Honduras:
Zuerst die gute Nachricht: Es ist "erst" fünf vor zwölf. Es ist also noch etwas zu retten. Die weniger gute Nachricht: Wir müssen immer wieder handeln und dann sehr schnell. Für Landkauf im Nationalpark Patuca entschliessen wir uns nur dann, wenn es wirklich keine Alternativen mehr gibt, dass heisst, wenn wir ein Waldstück nur noch durch Kauf der Vernichtung entziehen können. Zwischen 10 und 20 DM - je nach Zustand - kostet ein Hektar Land in der Parkregion.
Regenerationskräfte nutzen
Es gibt noch einen zweiten Grund, Land zu kaufen: Bereits teilgeschädigter Wald, der eine gute Regenerationsfähigkeit besitzt, versuchen wir unbedingt zu sichern, denn gerade diese Flächen sind aufgrund gesetzlicher Grundlagen in Honduras besonders vor totaler Rodung bedroht. Dass ein Wald sich selbst regenerieren kann, ist keinesfalls selbstverstän-dlich und aufgrund unserer Erkenntnisse auch nur noch im sehr nahen Umfeld des Nationalparks möglich. In anderen Regionen ist Klima durch weiträumige Abhol-zungen bereits so trocken, dass hier von selbst gar kein Regenwald mehr entstehen kann.
Bisherige Landkäufe
Seit 1995 sicherte der Patuca e.V. durch Landkauf selbst mehr als 500 Hektar. Durch unseren Einfluss konnten loyale Partner weitere ca. 1000 Hektar retten. Weitere etwa 1600 Hektar versuchen wir jetzt gemeinsam mit unseren Partnern schnellstmöglich zu sichern. Alle diese Waldstücke liegen in besonders gefährdeten Zonen, das heisst, entlang von Flussläufen oder im Grenzgebiet des Parks.
Immer wieder brauchen wir für Landkäufe Finanzmittel, die wir nur mit Hilfe von Spendern und Sponsoren zusammenbekommen können.

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"...ich mich davon über-
zeugen konnte, dass
Patuca in relativ kurzer
Zeit und mit einem
Minimum an personellen
und finanziellen Mitteln
den Erhalt unwieder-
bringlicher Werte am
Weltvermögen erzielte.
Effizienter kann man
diesbezüglich kaum
vorgehen..."

Dipl. Ing. Tilman Menges, Konstanz